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August Bresgen wurde am 9.Juli 1888 in Holsterhausen bei Essen geboren.
1903
Erster Verkauf eines Bildes, der Grundstock für seine Reisen
1905-06
Reisen nach Holland und Belgien, dann Paris, der Louvre als
überwältigender Eindruck,erste grosse Kopie
1907-08
Auf Einladung eines russischen Fürsten reist der erst 20-jährige für Portraits und
Kopien nach Petersburg
1909
Kurze Station in München, dann nach Italien, das er zum grossen Teil zu Fuss durchwanderte
1910-1914
Erster fester Wohnsitz in Florenz, Portraits von Papst Pius X, Benedikt XV, Büste von Kardinal Rampolla, zahlreiche Landschaften und wesentliche Kopien in den Uffizien
1913
Geburt des Sohnes Cesar
1914
Nach Zell am See, Trauung im Salzburger Dom mit Maria Podhorsky,
Pianistin und Malerin
1915-1934
Hauptwohnsitz in München mit wiederholten längeren Auslandsaufenthalten,
in den 20er Jahren erste Plastiken
1915
Geburt der Tochter Lucie
1922
Schwere Zeiten in München, Übersiedelung von Frau und Kindern nach Kladno bei Prag
1923
Taormina, Liparische Inseln, Venedig, Prag Portrait Papst Pius XI
1924-1931
Kreative Aufenthalte in Sizilien, Schweiz, Tschechoslowakei, Spanien, Tunesien, Amerika, diverse Ausstellungen in München, im Weißen Saal, bei Hanfstaengel und in der Ludwigstrasse
1932-1933
Wohnsitz in Toledo (Spanien), erlebt dort die Revolution, große Landschaftsserie und viele Kopien, besonders von El Greco, dessen Werke ihn wohl am meisten beeindruckten
1935
Venedig, Rom, Mailand, bedeutende Portaits und Kopien, fester Wohnsitz in Gauting
1939
Zweite Ehe mit Heilke Böhle
1940
Geburt der Tochter Christine
1941
Geburt des Sohnes Manfred
1939-1944
Trotz der schweren Kriegsjahre immer wieder Auslandsreisen,
hauptsächlich Portraits und Kopien
1945-1960
Erste Aufträge von Amerikanern, später von Adel und Industriellen, Arbeiten für die Frauenkirche in München, einige Plastiken, immerwieder Zwiespalt zwischen dem Kopieren und seiner eigenen schöpferischen Arbeit
1961-1975
Noch als 75jähriger 30 Kopien Alter Meister für das Museum in Chicago, u.a. Dürers Apostel
1976
schwere Augenoperation, danach nur noch wenig tätig
1987
Am 27.Februar 1987 kurz vor seinem 99. Geburtstag starb der Maler und Bildhauer August Bresgen nach einem sehr vielseitigen und schaffensreichen Leben
AUGUST BRESGEN 1888 - 1987
Zahlreiche Werke des Künstlers befinden sich im Privatbesitz, in öffentlichen Gebäuden, Kirchen und Museen.
Museen, u.a.:
- Deutschland: Städt. Museum Aachen, Städt. Museum Augsburg, Dresden, Kunsthistorische Museum Magdeburg, Lenbachhaus München
- Italien: Brera Mailand, Galleria Nazionale Rom
- Spanien: Prado Madrid
- USA: Museum of Art Chicago – 35 Kopien Alter Meister
Seit dem Tod des Künstlers:
- 1995 Kath. Pfarrkirche Gauting – Kopie La Vocazione de Figli del Zebedeo von Basaiti
- 2003 Stiftskirche Aschaffenburg – Kopie Verspottung von Grünewald
- 2007 Deutsche Botschaft Madrid – Stadtansicht von Toledo, Kopie Nymphen und Satyrn von Rubens
- 2008 Spanische Botschaft Ankara - Kopie Junger spanischer Edelmann von Velazques
- 2008 Museo Santa Cruz in Toledo/Spanien - 30 Landschaften von Toledo und Cuenca, 18 Kopien von El Greco
Einzelausstellungen nach dem Tod des Künstlers:
- 1988 Galerie Rathaus Gauting
- 1991 Schloss Neuhaus Salzburg
- 1992 Galerie der Bayerischen Versicherungskammer München
- 1992 Städtische Galerie Aschaffenburg
- 1994 Galerie Rathaus Gauting
- 1999 Galerie der Bayerischen Landesbank München
- 2002 Galerie Hopp-Gantner Starnberg
- 2006 Eigenausstellung Berlin
- 2007 Galerie am Rathaus Tutzing
- 2008 Museo Santa Cruz in Toledo/Spanien
- 2009 Galerie Rathaus Gauting
- 2011 Galerie am Rathaus Tutzing
- 2012 Galerie am Rathaus Tutzing
- 2012 Eigenausstellung Berlin
- 2013 Galerie am Rathaus Tutzing
- Mai 2015 Einzelausstellung in der Galerie Wimmer in München
- Juni/Juli 2015 Ausstellung in Liebenrode im Café Sero und in der LKA
Werke u.a. in Museen von München, Augsburg, Magdeburg, Mailand, Rom, Madrid, Chicago, sowie in Sammlungen und Stiftungen der Kirche, Hochadel und Industrie, z.B. Basf, Selb, Bosch, Merk Fink & Co., Daimler Benz, Boehringer, Niederreuther, Wittelsbachern, usw.
Bruckmann-Lexikon der Münchner Maler im 19./20. Jahrhundert, Band 5,
Seiten 111-113.
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